16. Zeltlager des KJFV in Ralingen


Tag 1: Anreisetag (25. Juni)
Heute war es endlich so weit! Um 10.30 Uhr trafen wir uns am Feuerwehrgerätehaus um nach Ralingen ins 16. Zeltlager des Kreisjugendfeuerwehrverbandes zu fahren. Pünktlich und gut gelaunt verstauten wir das Gepäck in den Autos. Unterstützt wurden wir hierbei von Alfred Altmeier, der uns das ganze Gepäck nach Ralingen fuhr. Dort angekommen, begannen wir unsere Schlafsäcke auf den Feldbetten auszubreiten und unser Gepäck zu verstauen. Nachdem wir die Pavillons aufgebaut hatten, begannen die Einen den Zeltplatz zu erkunden, während Denise und Jenny schon auf der ersten Jugendwartbesprechung waren.
Hier hatten wir die Gelegenheit unsere Zeltnachbarn kennen zu lernen: Die Jugendfeuerwehren aus Kell am See,  Niedermennig, Schillingen und Zemmer. Bei unseren Nachbarn aus Thüringen verschob sich das Kennenlernen, denn sie reisten erst am Donnerstag an. Um 17 Uhr war die zweite Jugendwartbesprechung, die diesmal hauptsächlich um die Leistungsspange ging.
Gegen 18 Uhr zogen wir uns unsere Jugendfeuerwehruniform an und gingen zur Kirche, denn wie immer stand vor der offiziellen Eröffnung die heilige Messe an. Nach über einer Stunde stellten wir uns dann vor der Kirche auf, um gemeinsam zurück zum Zeltplatz zu gehen, da auf dem Sportplatz die offizielle Eröffnung stattfand. Als um 21 Uhr alle Reden zu Ende waren, hatten wir Freizeit bis zur Nachtruhe.

Tag 2 (26. Juni)
Heute begann der Tag für uns schon um 7 Uhr. Wie schon letztes Zeltlager wurden wir mit dem wunderschönen Lied: "Aufsteh'n ist schön" geweckt. Unsere Freude hierüber hielt sich in Grenzen. Direkt nach dem Waschen durften die Gruppen der Leistungsspange frühstücken gehen, da schon heute die Übungen dazu anstanden.
Nach dem Essen konnten die jüngeren sich bei der Lagerolympiade austoben, während die Gruppe der Leistungsspange anfing zu trainieren. Zwei Mädchen aus Palzem füllten unsere Gruppe auf. Nach dem Mittagessen ging es sofort wieder ans üben. Am späten Nachmittag gingen wir die Fragen durch. Belohnt wurden wir hiernach mit der Freizeit bis zur Nachtruhe.


Tag 3 (27. Juni)
Wie gestern begann der Tag schon um 7 Uhr. Nach vielem Gähnen, Strecken und Fluchen standen wir auf und konnten auch sofort Frühstücken gehen. Im Anschluss begann der Tag wie der Sonntag - die Jüngeren hatten Spaß bei der Lagerolympiade und die Älteren durften sich bei den Übungen für die Leistungsspange müde machen. Denn anders als Sonntags gedacht, waren die Übungen nicht einfach. Doch alles Fluchen und Maulen half nichts - wir mussten dadurch. Immerhin besserten wir uns bei jedem Üben ein wenig, doch schon am Mittagessen waren wir erschöpft und geschlaucht. Am Nachmittag hatten wir dann frei und fuhren nach Kordel ins Schwimmbad. Hier verausgabten sich nun alle Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Rodt…
Nach dem Abendessen saßen wir noch gemütlich vor dem Zelt, doch für die meisten war um 23 Uhr Feierabend. Die Leistungsspangengruppe gingen mit den Worten:,, Wir tun das alles für euch und nicht für uns!“ oder ,, Wir machen das jetzt nochmal und dann gebt ihr mal en bisschen Gas und hört auf zu reden“ ins Bett.


Tag 4 (28. Juni)
Am Dienstag fiel einigen das aufstehen schwer, aber trotzdem begann der morgen schon um 7 Uhr. Nach dem Frühstück begann der Tag wie die beiden Tage vorher auch. Die Jüngeren kümmerten sich um die Lagerolympiade und die Älteren übten für die Leistungsspange.
Doch obwohl bei manchen die Nerven blank lagen, klappte das Üben gut. Diesmal übten wir auch unser Auftreten. Doch obwohl das Üben nicht so gut klappte, wie die Tage vorher nahmen wir das als gutes Ohmen, denn wenn die Generalprobe schlecht ist, wird die Prüfung super. Mit diesen Worten ließen wir es langsam angehen und saßen beim Zelt. Heute wurden wir auch von unseren Aktiven Kameraden begrüßt. Ein paar von ihnen gaben uns noch ein paar letzte Tipps. Doch da wir alle am Mittwoch fit sein wollten, gingen wir früh schlafen.


Tag 5: Abnahme der Leistungsspange (29. Juni)
Nach wochenlangem Üben vor und im Zeltlager war heute der Tag der Abnahme der Leistungsspange. Nervös gingen wir zum Frühstück. Nachdem  die Jüngeren zur Lagerolympiade und zu den Workshops aufbrachen, saßen wir vor dem Zelt, denn unsere erste Prüfung fand erst um 10 Uhr statt. Kurz vor 10 brachen wir mit unseren Besuchern auf. Zuerst stand die Gruppenübung auf dem Programm. Diese klappte sehr gut. Wir bekamen volle Punktzahl bei der Durchführen und 3 Punkte beim Auftritt.
Deutlich lockerer und fröhlicher gingen wir zum Kugelstoßen. Hier fielen wir knapp durch, da ein Wurf nicht gewertet wurde. Doch wir konnten ihn gleich nachholen und gaben unser Bestes und kamen auf eine Weite von 55,8 m. Hierfür bekamen wir 4 Punkte fürs Auftreten und 1 Punkt für die Übung. Aber wir waren immer noch voller Hoffnung und fuhren zum Staffellauf.

Und auch hier lief alles nach Plan. Wir bekamen 3 Punkte für die Übung und 2 Punkte fürs Auftreten bei einer Zeit von 3,50 min. Wir rechneten im Kopf alles zusammen und stellten fest, dass es besser klappte, als gedacht. Uns fehlten nur noch 3 Punkte um zu bestehen. Als nächstes kamen die Schnelligkeitsübung dran. Hierfür brauchten wir nur 55 Sekunden und bekamen beim Auftreten und bei der Übung volle Punktzahl. Als Letztes kam nun der Fragebogen, aber auch den meisterten wir und bekamen beim Auftreten und Üben volle Punktzahl.
Über das Ergebnis freuten wir uns eine Weile, denn trotz aller Befürchtungen  hatten wir die Aufgaben auf jeden Fall bestanden und das ganze Üben hatte ein Ende. Der Nachmittag verging wie im Flug und abends fand die Verleihung der Leistungsspange statt. Das bedeutete natürlich FEIERN !!! Dafür hatten wir auch jeden Grund: Leistungsspange als drittbeste Gruppe bestanden. Außerdem wurde Manuel 16. Von den Jugendwarten bekamen wir als Andenken und Geschenk einen großen Lolli und ein Jugendfeuerwehrmännchen als Schlusselanhänger. Nochmals ein Dankeschön an Alle.


Tag 6 (30. Juni)
Heute stand die Wanderrally auf dem Plan. Als weiteres Geschenk durften die Teilnehmer der Leistungsspange ausschlafen, wenn sie wollten. Einige gingen lieber mit Wandern und hatten viel Spaß. Auf 6 km wurden zahlreiche Spiele verteilt. Am Abend wurde der 30. Geburtstag vom Kreisjugendfeuerwehrverband gefeiert. Doch auch an diesem Tag gab es wenige, die nicht tot müde ins Bett fielen.

Tag 7 (01. Juli)
Auch dieser Tag verging wie im Flug. Aber leider gibt es zu diesem Tag nicht viel zu berichten. Morgens nahmen wir an der Lagerolympiade teil, nachmittags fuhr ein Teil von uns nach Bitburg ins Schwimmbad, während der andere Teil nach Rosport auf den Wasserspielplatz ging.


Tag 8: Bootsregatta (02. Juli)
Heute fand die Bootsregatta statt, auf die wir schon sehr gespannt waren. Um 10 Uhr wurde unser Boot gebracht, was nach dem Begutachten der Jury für teilnahmefähig erklärt wurde und sofort einer Testfahrt unterziehen wurde. Gegen 13 Uhr gingen die Teilnehmer auf die Luxemburgische Seite, während sich die Anderen auf der deutschen Seite aufstellten. Wir belegten den 17. Platz, was sehr gut war, da wir das Boot mit dem jüngsten Altersschnitt hatten.
Am Abend wurde dann auch die Siegerehrung der Lagerolympiade und der Wanderrally durchgeführt. Bei der Lagerolympiade erreichten wir Platz 11, bei der Wanderrally Platz  26. Im Anschluss wurde das 16. KJFV Zeltlager feierlich beendet und nach einem gemeinsamen Foto gingen alle zurück zu ihren Zelten. Dort packten einige schon ihre Sachen, da es am nächsten Tag schon wieder nach Hause ging.


Tag 9: Abreisetag (03, Juli)
Leider war der Tag der Abreise gekommen. Wir packten den Rest unserer Sachen und fingen an unsere Zelte abzubauen. Unterstützt wurden wir hierbei von Kameraden der aktiven Wehr und Alfred Altmeier, der uns seinem Hänger wieder zur Verfügung stellte. Wir verabschiedeten uns noch von einigen Feuerwehren und brachen dann zur Heimreise auf. Im Gerätehaus angekommen, bauten wir das kleine Zelt wieder auf und luden das Gepäck ab. Anschließend ging es für die meisten nach Hause.

Diese Woche war eine sehr schöne Woche und wir werden uns an diese noch lange erinnern. Ein Dank an alle Jugendwarte, die uns bei der Leistungsspange unterstützt haben und die Woche über oder an den Wochenenden bei uns waren. Ein Dank geht ebenfalls an alle Kameraden, die uns diese Woche über unterstützt haben und selbstverständlich auch an alle Elternteile, die uns besuchen kamen und uns Kuchen mitgebracht haben.

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